Soziale
Netzwerke

Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der
werbefreien online Enzyklopädie
WIKIPEDIA unter der Lizenz
„Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie
Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben
zu
dieser Lizenz finden Sie
hier.
Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema
Herzinfarkt publizierten Text auch
hier abrufen.
Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des
Beitrags finden Sie
hier
Herzinfarkte Vorbeugung/ Prophylaxe: Dramatische Folgen für das Gesundheitswesen
und für die einzelnen Betroffenen
Herzinfarkte
gehören weltweit zu den häufigsten und gefährlichsten
Krankheiten überhaupt. Die Bemühungen um eine
Herzinfarkt-Vorbeugung /Prophylaxe ist daher sehr wichtig.
Obgleich die moderne Behandlung der
koronaren Herzkrankheit (KHK) sowie des akuten Herzinfarkts
dazu geführt haben, dass die Mehrzahl aller
Herzinfarktpatienten das Krankenhaus nach dem ersten Infarkt
lebend verlassen, sind die Langzeitaussichten nach wie vor
düster.
Wird ein
Herzinfarkt überlebt, stellt sich
oft Monate bis Jahre danach eine schwere
Herzinsuffizienz ein, die die Lebensqualität dramatisch
verschlechtert. Die Sterblichkeit ist ähnlich hoch wie bei
bestimmten Krebsarten. Hier kann die kombinierte Behandlung
mit einem
ACE-Hemmer (wie z.B.
Ramipril), einem
Betablocker
(wie beispielsweise Carvedilol) und einem
harntreibendem Mittel (Diuretikum) helfen, die Prognose
deutlich zu verbessern.
Da in den meisten industrialisierten
Ländern rund 50% der Bevölkerung an Herzinfarkt und
Schlaganfall sterben, sind die Bekämpfung der etablierten
Risikofaktoren (z.B. Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel,
Fettstoffwechselstörungen,
Bluthochdruck und
Diabetes) sowie die entwickelten Strategien der
Herzinfarkt-Vorbeugung von
sehr großer humanitärer, medizinischer und ökonomischer
Bedeutung.
Herzinfarkt-Prophylaxe (Herzinfarkt-Vorbeugung):
In letzter Zeit haben zahlreiche qualitativ hochwertige
wissenschaftliche Studien gezeigt, dass sich das
Herz-Kreislaufrisiko mit vertretbarem Aufwand deutlich
senken lässt.
Unter anderem wurde gut belegt, dass
sich über eine gesunde Ernährung eine überraschend deutliche
Risikominderung erreichen lässt: die traditionelle
Mittelmeerdiät,
regelmäßiger
Fischkonsum
und eine konsequent durchgeführte fettarme
vegetarische Diät
können Herzinfarkte wirksam
verhindern. Durch die regelmäßige Einnahme eines
Blutfettsenkers aus der Wirkstoff-Familie der
Statine
lässt sich das Herzrisiko
ebenfalls sehr positiv beeinflussen - allerdings nur im
Rahmen der sog. Sekundär-Prophylaxe. Auch die Gabe von
Acetylsalicylsäure (ASS= Aspirin) ist im Rahmen einer
Sekundär-Prophylaxe wirksam. Zahlreiche
Therapiestudien haben eindeutig belegt, dass die Senkung
eines
erhöhten Blutdrucks
das individuelle Herzinfarkt-Risiko nahezu normalisiert.
Einen geradezu revolutionären Ansatz
für eine wirksame Bekämpfung des Herztodes präsentierten im
Sommer 2003 britische Wissenschaftler: durch die Verordnung
der aus verschiedenen Wirkstoffen zusammengesetzten
"Polypill"
an alle Männer über 55
kann das Sterberisiko aufgrund von Herzinfarkt und
Schlaganfall wahrscheinlich um über 80% gesenkt werden.
Dadurch ließen sich weltweit pro Jahr einige 100.000
Menschenleben retten.
NEUES
AUS DER MEDIZIN
Statine enttäuschen:
Die Blutfettsenker sind im Zuge der sog.
"Primär-Prophylaxe" bei Risikopatienten nicht in der Lage, das Auftreten
eines ersten Herzinfarkts zu verhindern, bzw. das allgemeine
Sterberisiko zu senken.
mehr
Quelle: MEDLINE Abstract
eines im Fachblatt
Archives of Internal Medicine veröffentlichten Artikels
|
Weitere Informationen finden Sie hier:
Aktuelle
Informationen zum Thema
Herz-Kreislauferkrankungen - Schwerpunkt Herzinfarkt
WERBUNG
Integrative
Medizin:
Biologischer Bypass - Hoffnung
für Herz- und Gefäßkranke. Neues
Heilverfahren Enhanced External Counterpulsation
(EECP) lässt ohne riskante Operation biologische
Bypässe wachsen. Erkrankungen
der Blutgefäße wie Arterienverkalkungen gehören zu
den häufigsten Zivilisationsleiden. Die Folgen sind
Herzinfarkte,
Schlaganfälle
oder Beinamputationen. Ab sofort
wird das neue und nebenwirkungsarme Verfahren Enhanced
External Counterpulsation (EECP) auch
außerhalb der Berliner Uni-Klinik
Charite angeboten.
mehr
Quelle: Presse-Information
Schwarzwald Medical Resort Obertal
Bild: Copyright MSD
Neues aus der
Medizin Cholesterin-Panik:
mäßiger Eierkonsum erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko
offenbar nicht. Bei besonders gesundheitsbewussten
Menschen gelten Eier schon seit langer Zeit als gefährliche
"Cholesterin-Schleuder" und werden daher von diesen
völlig aus der Diät verbannt. Dabei scheint es sich aber
um eine übertriebene Schutz-Maßnahme zu handeln, die möglicherweise
nur bei Zuckerkranken Sinn macht.
mehr
Neues aus der Medizin Obst
ist nicht durch Tabletten zu ersetzen:
Multivitamin-Tabletten
können eventuell sogar das Sterberisiko erhöhen:
Antioxydatien wie die Vitamine A, Beta-Karotin, C , E und
Selen werden weltweit von Millionen von Menschen in der
Hoffnung eingenommen mit dieser Maßnahme ihre Gesundheit
zu verbessern, bzw. ihr Leben zu verlängern. Jetzt bewies
eine in Dänemark und Italien erarbeitete und im Fachblatt
Journal of the American Medical Association (JAMA) publizierte
Studie , dass diese weit verbreiteten Hoffnungen offenbar
auf unbegründeten Vorurteilen basieren und somit nicht berechtigt
sind. Ganz im Gegenteil.
mehr
Neues aus der Medizin Herzinfarkt
Prophylaxe: Ist ASS (ASS=
Azetylsalizylsäure) doch nicht für die Herzinfarkt-Vorbeugung
geeignet? In den Jahren 2000-2003 erlitten in Finnland
33.309 Personen einem ersten Herzinfarkt. Jetzt zeigt eine
wissenschaftliche Analyse dieser Patientengruppe, dass die
Einnahme von Medikamenten, die wie das Aspirin zur
Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (= NSAR) gehören,
wider Erwarten nicht vor Herzinfarkten schützt.
mehr
Neues aus der Medizin Jeder Kontakt
zu Tabakrauch
erhöht das Herzinfarktrisiko
Eine weltweit in 52 Ländern durchgeführte Studie erbrachte
den Beweis dafür, daß jeder Kontakt mit Tabakrauch das Risiko
für Herzinfarkte stark erhöht. Das gilt beispielsweise auch
für die Nutzung von Wasserpfeifen sowie für Passivrauchen.
Die Wissenschaftler konnten beweisen, daß das Herzinfarktrisiko
direkt abhängig ist von der Zahl der täglich gerauchten
Zigaretten.
mehr
Quelle: The Lancet
Streitpunkt Herzinfarkt
Prophylaxe: Überlegungen zur
Statistik in der Heart Protection Study (HPS) - Nachrechnen
ist angezeigt !
von Dr. med. Karlheinz Bayer
mehr
Streitpunkt
Herzinfarkt
Prophylaxe und
Statine: Zum Kosten-Nutzen-Verhältnis
von Cholesterinsenkern in der kardialen Prävention und über
den Umgang mit Zahlen in den großen Lipidstudien.
von Dr. med. Karlheinz Bayer
mehr
Streitpunkt
Diskussionspapier
zu „a strategy
to reduce cardiovascular disease by more than 80%“
aus dem BMJ vom 28.Juni 2003
von Dr. med. Karlheinz Bayer
mehr
Neues aus der Medizin
Erster Herzstimulator
mit von außen aufladbarem Akku implantiert
Den weltweit ersten Herstimulator
mit einem Akku, der per Induktion von außen wieder aufladbar
ist, haben die Ärzte der RUB-Klinik für Kardiologie in den
BG-Kliniken Bergmannsheil am 24. März 2004 im Rahmen einer
internationalen Studie implantiert. Die Patienten schlüpfen
alle zwei Wochen für zwei Stunden in eine Ladejacke. Weitere
Studienteilnehmer werden noch gesucht.
mehr
Wie finde ich die beste für mich geeignete
Klinik
Wer
akut einen Herzinfarkt erleidet, sieht sich
oft mit der Frage konfrontiert Wie finde
ich die beste für mich geeignete Klinik?.
Die Antwort fällt nicht leicht, da es
in Deutschland keine offiziellen Leistungsvergleiche
gibt, die sich leicht praktisch nutzen lassen.
Das ärztliche Standesrecht verbietet
viele Formen der Werbung und verhindert so
jegliche Transparenz.
Das im Spiegel Verlag erscheinende manager
magazin hat daher eine online Datenbank
der besten Kliniken zusammengestellt, die
für die Behandlung der genannten Krankheitsgruppen
besonders gut geeignet sind.
Die detaillierte Analyse
und weitere Hintergründe zu der Exklusiv-Studie
wurde im manager magazin (Ausgabe 2/2003
und Ausgabe 3/2003) veröffentlicht. Über
200 kardiologische, kardiochirurgische und
onkologische Abteilungen, wurden von Betriebsärzten
und Patienten-Organisationen, von neutralen
Experten und Forschungsinstitutionen, von
anderen Studien und einer privaten Krankenversicherung
empfohlen.
Für alle genannten Kliniken - so das
manager magazin - gilt: Sie bieten
exzellente Medizin, ihre Betreuung genießt
- auch unter Patienten - den besten Ruf.
mehr
Neues aus der Medizin Die
antioxydativ wirkenden
Vitamine A und E
können Herzerkrankungen doch nicht verhindern Die angesehene Medizin-Fachzeitung
The Lancet räumt jetzt mit einem weiteren weit verbreiteten
Vorurteil auf, das besagte, dass die antioxydativ wirkenden
Vitamine A und E die Entwicklung einer Arteriosklerose verlangsamen
und so der Entstehung von Herzinfarkten vorbeugen.
mehr
Neues aus der Medizin
Herzinfarkt
Vorbeugung:
Eine aus verschiedenen Wirkstoffen
zusammengesetzte "Polypill" bzw. "Multipill" könnte nach Meinung
hochrangiger medizinischer Experten die Zahl der Herzinfarkte
und Schlaganfälle um über 80% vermindern.
mehr
|
|
|
|
|
ÄRZTE
FÜR TIERE e. V. verfolgt zwei grundsätzliche Ziele:
den politischen Tierschutz und die Förderung
tiergestützter Therapieformen.
mehr
Mit
der neuen Website StARS (Stray
Animal Rights Society)
engagiert
sich Ärzte für Tiere e.V. für die bisher
schutzlosen Straßentiere
und fordert die umgehende Verabschiedung eines
europaweit geltenden Tierschutzgesetzes.
mehr
|
|
zum Seitenanfang